Euro

Kraken hebt alle Dollarauszahlungen auf und bittet Kunden auf den Euro umzusteigen!


Heute hat Kraken, eine der größten Bitcointauschbörsen, bekannt gegeben, dass sie jegliche Dollar Auszahlung eingestellt haben und das entsprechende Nutzerkonto um die Summe wieder gutschreiben wird.

“Many USD withdrawals have been delayed beyond a limit we can accept, and it reflects poorly on our service,”

Viele USD Auszahlungen wurden mit so starker Verzögerung ausgeführt, dass es laut Supportaussage inakzeptabel ist, dieses weiter zu verfolgen.

“All pending USD withdrawals not already in transit are being cancelled and the funds will be automatically credited back to your account.”

Betroffene Nutzer haben nun die Möglichkeit Ihr Guthaben von Dollar in Euro umzuwandeln und erhalten als Entschädigung einen 2% Bonus. Laut Aussage vom Kraken-Support kostet die Umwandlung am Ende von Euro zu Dollar 1% oder weniger.

Nutze lieber nicht den US-Dollar!

Laut Kraken CEO Jesse Powell ist das US-Dollar-Geschäft nur ein kleiner Anteil von Kraken. Der Handel mit US-Dollars kostet das Unternehmen nicht nur eine Menge nerven, sondern aufgrund des Supports und der damit verbunden Zeit mehr, als sie dadurch verdienen. “We’re still doing dollar withdrawals and dollar trading; we just don’t want to take any more new dollars,”

“They can still withdraw, they can still trade with dollars. We just didn’t want to create any new liabilities.”

Die meisten Kraken Nutzer handeln zwar in US-Derivaten, leben aber nicht in den USA. Der CEO empfielt diesen Leuten auf Euro umzusteigen, da die Liquidität besser gegeben ist und zudem auch die Gebühren niedriger sein sollen.

“We haven’t even been going after the US market at all. We just offer the dollar because we’re able to. In hindsight we probably should not have […] at least until we have a more robust banking partner.”

“In the meantime we’re emailing all the users with dollar balances, offering to convert their balances to euros; they can trade on the euro if they want to.”

Bankpartner

Kraken ist bereits eine Weile negativ behaftet bei einigen Banken, laut Powell, welches es dem Unternehmen in der Vergangenheit schwierig machte, eine entsprechende Liquidität vor Ort aufzubauen.

“I don’t see the point of offering a service that’s just going to be an exercise in frustration,” he concluded.

“If it’s not a good service, if we can’t do it well, then why do it?”

Das sind zwar sehr harsche, aber meines Erachtens nach nachvollziehare Worte. Wenn man es nicht richtig machen kann, wieso dann Überhaupt so eine Leistung anbieten?